Literarische Innerschweiz


Eine filmische Annäherung

Die sagenumwobene Gegend rund um den Vierwaldstättersee birgt zahllose literarische Schichten. Die Route von Flüelen zum Gotthardpass wird von Autoren der Weltliteratur geschildert. Auch lokal verankerte Schriftstellerinnen und Schriftsteller beschäftigen sich mit der Region. Die Basler Literaturwissenschaftlerin Barbara Piatti hat sich mit der Geografie der Literatur dieses Raums befasst.

Der Germanist Joseph Bättig begleitet uns durch die katholische Innerschweiz, die auf ihrem Weg zur Öffnung auch von Skandalen erschüttert wird und unterschiedliche Autorenpersönlichkeiten hervorbringt: ein Schriftsteller, dessen Buch von der Kirche verboten wird, ein Priester in der Stunde seiner Versuchung, eine Toga gewandete Einsiedlerin, ein Missionarschriftsteller und Stubenhocker, ein ehemaliger Novize der Jesuiten, der den Petersdom in Rom «in Schutt und Asche sprengt».

Die aktuelle Auseinandersetzung mit Literatur beginnt mit dem «Nusstitsche» in Buochs, wo das Erzählen von Geschichten in Nidwaldnerdeutsch gepflegt wird. An den Lyriker Julian Dillier erinnert sich der Kernser Karl Imfeld. Die Literaturkritiker Beatrice von Matt und Urs Bugmann diskutieren über Neuerscheinungen. Derzeit ziehen Poetry Slam Veranstaltungen, die weit mehr als gewöhnliche Lesungen sind, ein neues, jüngeres Publikum in den Bann der Literatur.

Titelbild: Literarische Innerschweiz

Programm


Begrüssung
Dr. Franz Peter, Direktor Albert Koechlin Stiftung AKS

Einführung Literarische Innerschweiz
Claudia Schmid, Autorin

Filmvorführung

Diskussion und Apéro


Samstag, 21. Mai 2011 Uhr
stattkino, Löwenplatz 11, 6004 Luzern